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Vision Eifelverein 2030

© Hans-Eberhard PetersDie Menschen im Eifelverein dienen seit über 125 Jahren der Eifel. Sie betreuen und markieren das größte Wanderwegenetz der Eifel. Sie fördern mit der touristischen Infrastruktur eine der Grundlagen für Wohlstand und Wohlergehen der Bürger. Sie machen die Menschen durch thematische Exkursionen mit ihrer Heimat vertraut, sie pflegen und bewahren das kulturelle Erbe, auch durch heimatkundliche Publikationen. Sie leisten Beiträge zum Naturschutz. Die Menschen im Eifelverein engagieren sich ehrenamtlich. Sie fragen nicht, was für sie dabei herauskommt, sie handeln aus Liebe zu ihrer Heimat. Das ist bemerkenswert in einer Zeit des Individualismus, in der der Einzelne häufig zuallererst die eigenen Interessen sieht. Der Eifelverein betont die Gemeinschaft.

Gemeinsam wollen wir die Zukunft gestalten. Technologischer Fortschritt im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie, demographischer Wandel und andere gesellschaftliche Veränderungen fordern uns heraus. Wir stellen uns diesen Herausforderungen und begreifen sie als Chance.

Dieser Leitfaden bestimmt die Schwerpunkte der weiteren Entwicklung des Eifelvereins.

Der Hauptvorstand
Düren, im April 2019

 

Treffen der Eifelsteig-Wegepaten 2026

Unterwegs bei den Nachbarn - Treffen der Eifelsteig-Wegepaten und Kommunale Wegemanager in Mechernich 

Eifelsteig Einruhr 20250611 PH klein© Eifelverein (Sandra Linke)Mechernich, 16.07.2026 - Es ist eine gute Tradition, dass der Eifelverein gemeinsam mit der Eifel Tourismus GmbH (ET) die Wegepaten und Kommunalen Wegemanager von Eifelsteig & Partnerwegen einmal im Jahr zu einem Treffen und gemeinsamen Austausch einlädt. 2024 haben wir 15 Jahre Erfolgsgeschichte Eifelsteig auf vogelsang ip gefeiert.
2025 waren wir in Neroth und Einruhr, wo wir uns über das Ergebnis der dwif-Wirtschaftlichkeitsstudie für den Eifelsteig gefreut haben: knapp 23 Mio. EUR Gesamtumsatz aus dem Tourismus pro Jahr. 

Ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg von Eifelsteig und Partnerwegen sind die Wegepaten, die "ihre" Etappe zwei Mal im Jahr "in Schuss" halten.

In diesem Jahr wollten wir wissen - wie machen's denn die Nachbarn?

In der Nordeifel sind die EifelSchleifen und EifelSpuren eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie der Eifelsteig. Ist aber letzterer ein Streckenwanderweg, handelt es sich bei den 18 EifelSpuren und 106 EifelSchleifen um Rundwanderwege, zwischen 3 und 23 Kilometer lang,  die thematisch aufbereitet die Heimat näher bringen.

Michael Surbach von der OG Mechernich und Dr. Birgit Knauff von der OG Kommern führten die Wegepaten und KWM durch das Bergbaugebiet zum Baltesbendener Weiher und zu den Überesten des "Langen Emil", der bei seiner Erbauung 1884/1885 mit 134,5 Metern der höchste Schlot der Welt war.

Patrick Schmidder, Geschäftsführer der Nordeifel Tourismus GmbH, zeigte in seiner Präsentation, was alles notwendig war, damit aus einer ersten Projektidee 124 beliebten Wanderrouten wurden. Aktuell freut man sich, dass aus dem Schleidener Tal noch einmal 11 Wanderwege dazugekommen sind.

"Für die Ortsgruppen ist das Wegemanagement eine Möglichkeit, neue Mitglieder zu gewinnen", so David Rosenbaum, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe Mechernich. So sei das auch bei ihm gewesen. Sichtbarkeit verschafft die Kooperation von Eifelverein und Touristikern den Ortsgruppen auf jeden Fall. 2024 wurde eine EifelSpur aus dem Schleidener Gebiet zum Wanderweg des Jahres in der Nordeifel gewählt. Gemeinsam mit Horst Müller begleitete David Rosenbaum hierfür auch ein Filmteam des WDR – ein Erfolg, auf den die Beteiligten mit Recht stolz sind.

Mit dabei war auch Matthias Irle, Technischer Wegemanager im Eifelverein, der im Bergbaumuseum gewohnt souverän und flexibel gewährleistete, dass die Präsentation von NeT und David Rosenbaum gezeigt werden konnte.

Die Kollegen vom Bergbaumuseum Mechernich sorgten nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste. Günther Nießen erklärte am Modell im Maßstab 1:100 wie die Anlage zum Zeitpunkt vor ihrer Schließung in den 50er Jahren aussah.  

Das Treffen bot den Wegepaten und Kommunalen Wegemanagern erneut wertvolle Einblicke, zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit und vor allem die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und das gemeinsame Netzwerk weiter zu stärken.

 

 

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