Auf den Leyberg
Samstag, 2. November 2019, 08:38
Aufrufe : 185
von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Auf den Leyberg Seelhof – Rhöndorf


Wir starten in Selhof, ein Stadtteil von Bad Honnef. Nach 700 m tauchen wir in die Natur ein, wo wir auch bis zum Ende der Wanderung verbleiben werden. Nach gut zwei km Weg durch den Wald ist der Leyberg bereits erreicht. Er ist ein 359,2 m ü. NHN hoher Berg am nördlichen Ende des Rheinwesterwälder Vulkanrückens, an den sich das südliche Siebengebirge anschließt. Hier wurde früher in einem kleinen Steinbruch Olivinbasalt abgebaut. An der Nordseite des Gipfels war die Trasse für den Abtransport des Materials. Sie führte ins Mucher Wiesental und weiter auf der Sandbahn, heute Bahnhofstrasse, bis an den Rhein. Der Gipfel ist von niedrigen Bäumen bewachsen und bietet eine einmalige Aussicht auf die gegenüberliegende Seite in das Siebengebirge: Drachenfels, Wolkenburg, Petersberg und mehr. Ein gut begehbarer Pfad, der bald in felsige Naturstufen übergeht, die 17 Höhenmeter hinauf zum Gipfel.


Weiter geht es danach zum nächsten Gipfel, dem Himmerich. Hier ist durch den Steinbruch eine Terrasse mit einer fantastischen Aussicht in das Rheintal und die Eifel entstanden. Somit bleibt uns die Gipfelbesteigung erspart.


Noch eine Weile halten wir uns auf der Höhe bevor es dann in das Schmelztal hinunter geht. Der Abstiegspfad ist hier zwar kurz aber steil und ohne Halt. Vorsicht ist geboten.


Auf der anderen Seite steigen wir ebenfalls auf einem Pfad in Serpentinen auf die Augustahöhe hinauf. Ein kurzes Stück Weg auf der Höhe und wir wenden in ein unbenanntes Bachtal, das am Ende auf den Tretschbach trifft. Es folgt das Annatal und die Entscheidung wie es weiter gehen kann.


Je nach Wetterbedingung kann von hieraus die Wanderung, wie geplant über die Breiberge oder alternativ über Rommersdorf nach Rhöndorf erfolgen. Das Café Profittlich in Rhöndorf oder eines der Weinhäuser laden zur Schlusseinkehr ein.


Insgesamt wandern wir durch viel Wald, vor allem Buchenwald und vorwiegend auf gut begehbaren Wald- bzw. Wanderwegen. Die Steigungen schützen uns vor Auskühlen, sind auch gut zu meistern.


Festes Schuhwerk ist erforderlich, Stöcke können hilfreich sein, nicht nur in kniffligen Situationen man gibt auch Körpergewicht an sie ab.


Treffp.: Köln Hbf. / Abf.: 8:38 Uhr Preisstufe 5
16 km 4 ½ Std. Schw.grad: schwer ( trittfest und schwindelfrei)
RV / SEK Wf./in: Ursula Burggräf
Ort Köln, Hbf.
Ursula Burggräf OG Köln